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Burnout - ( Ausbrennen )

Symptome:

Man fühlt sich ausgebrannt und leer, ohnmächtig.

Es macht sich ein Zustand von körperlicher Erschöpfung breit.

Betroffene können ihren Akku nicht mehr aufladen, selbst im Urlaub, ja auch am Wochenende kann man sich nicht mehr richtig erholen um neue Kräfte zu sammeln.

Körperliche Symptome können außerdem auftreten wie stressbedingte Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Muskelverspannungen, Magen- und Darmprobleme !


Äussere Ursachen können Dauerstress sein, Konflikte und Lebenssituationen, die belastend sind.

Es gibt auch innere Ursachen, wie z.B. eine gewisse Dünnhäutigkeit-> Sensibilität, Stressanfälligkeit.

Eigene Einstellungen wie Perfektionismus, übertriebender Ehrgeiz, Unsicherheiten und Angst, Kritik auch wenn man Nicht - Nein sagen kann, könnte auf Dauer zum " Burnout " - Ausbrennen führen.

Burnout wird auch depressives Erschöpfungssyndrom genannt.

Immer mehr Frauen und Männer sind von diesem Zustand betroffen, sie haben das Gefühl, das nichts mehr geht.  Auch sind viele Menschen kurz davor in den Burnout zu geraten, nicht nur die Manager , Chefs - auch schon die teilzeitarbeitende Haus-und Ehefrau oder Alleinerziehende mit zwei-drei  zu versorgenden Kindern ist davon betroffen.

Es wird durchgehalten, sie sind sich noch nicht bewusst, dass sie den Bogen immer weiter spannen.


Ständig ist man auf der Suche nach Anerkennung und Wertschätzung, um diese von anderen zu bekommen. Aber auch der Anspruch an sich selbst wächst stetig, man will ja auch vor sich was wert sein und zeigen, dass man wer ist, alles im Griff hat.

Und ständig ist man auf der Suche nach der Liebe, man will geliebt werden und häufig macht man sich gar keine Gedanken, ob man sich denn überhaupt selber liebt. Findet man sich gut? Liebt man sich und wertschätzt man sich selbst? Kann man sich selbst umarmen? Sich wertschätzen, sich selbst auf die Schulter klopfen und sich anerkennen.

Schon früh in der Kindheit hat man seinen eigenen Antreiber erschaffen, der nun immer noch auf den Schultern sitzt und der einen ständig anfeuert: schneller, weiter, höher, streng Dich an, mach mal, mach es besser, du musst ... , du musst ....

In der Kindheit lernte man schon, dass man durch Leistung und Fleiß nämlich Lob bekommt, man dachte als Kind Anerkennung und Liebe bekommt man durch Leistung , Fleiß und Anpassung.

So wollte man den Eltern, Lehrern usw. gefallen um Anerkennung zu bekommen.

Es fühlte und fühlt sich gut an, für Leistung Lob zu bekommen.


Um keinen Schmerz zu empfingen und negative Gefühle aushalten zu müssen, passte sich dann das Kind an und lernte zu funktioneren, es konnte als Kind nichts ändern und war den Eltern / Erwachsenen sozusagen ausgeliefert.

Heute muss es so jedoch nicht sein, denn jetzt, als erwachsener Mensch hat man es nun in der Hand und kann diese Haltung jetzt ändern. Bevor es zum Burnout kommt.

Leben heißt auch Veränderung.


Im Burnout zeigt es sich, dass der Mensch sich weit von sich selbst entfernt hat, im Außen lebt, sich selbst verloren hat.

Man kommt in eine Einbahnstraße bzw. dann in eine Sackgasse.

Psychisch und physisch kommt man immer weiter in die Krankheit.


Fragen wir uns : Kommt es darauf an, anderen zeigen und beweisen zu müssen, was man kann?

Wir sollen doch erkennen, was für ein wunderbarer Mensch in uns steckt, uns so annehmen und lieben, wie man ist.


Der Burnouterkrankte strebt danach perfekt zu sein, schon als Kind dachte man, bin ich erst perfekt, kann an mir keiner herumkritisieren. Ich werde nur gelobt.

Gibt es den Perfektionismus? Gelang oder geling es jemand, absolut perfekt zu sein ? Einem passt es doch bestimmt nicht wie man ist, auch wie man sich anstrengt. Wichtig ist doch, dass man selbst zufrieden ist - mit sich.


So erlauben wir uns doch den Zustand, dass man nicht perfekt ist, so enden wir nicht im Burnout.

Übernehmen wir die Verantwortung für unser Leben ! Nicht für die Leistung, das Materielle und die Arbeit.

Fragen wir uns : Was möchte ich, was will ich denn!


Auch ist man bewusst ist man oft gar nicht bei der Sache, die man gerade, im Augenblick macht. Kocht man, ist man schon bei den Hausaufgaben mit den Kindern- gedanklich. Sitzt man im Auto und fährt zur Arbeit - sitzt man in Gedanken schon am Schreibtisch und beschäftigt sich mit der Arbeit, man denkt , was  am Abend zum Essen gemacht werden soll, erdenkt sich den Einkaufszettel, während man auf dem WC bei der Arbeit sitzt und wie mein mittags sein Kind von A nach B bringt, den Haushalt noch erledigt usw. immer ein Stück voraus...

So sind wir vom Hier und Jetzt meilenweit entfernt.


Wir finden Erfüllung in uns, in unserer Zufriedenheit. Dort gelangen wir hin, wenn wir uns eine Auszeit nehmen, Zeit für uns, uns Ruhe gönnen.Wie viel Energie verwenden / verschwenden wir, andere stets zu überzeugen, wie toll wir sind...

Das Gegenüber denkt sich sowieso seinen Teil über uns, geprägt von seinen Erfahrungen des eigenen Lebens.

Oder er denkt gar nichts- so was gibts auch.

(Thema demnächst)

Nehmen wir uns Zeit dafür,  nichts zu tun. Klar, ist das schwer, wenn man Verpflichtungen hat und seit Jahren nichts anderes macht als zu arbeiten.

Doch es führt kein Weg daran vorbei.

Zeit für Ruhe, für das Nichts tun, sich selbst Raum schaffen, für sich , für Erholung, für Besinnung ,

bei sich sein, egal wie wir das machen, beim Spazieren gehn an der Natur, in der Meditation, in der Badewanne , mit lieben Freunden. So findet man Futter für sein Herz.

Unseren Verstand, den Denker in uns müssen wir lernen auszuschalten und zu lenken. Den selbst erschaffenen Antreiber auf unseren Schultern ignorieren, der uns ständig sagt: "Geht nicht, los weiter arbeiten, das lässt sich sowieso nicht realisieren".


Suchen wir einen Lösungs - Weg aus der Sackgasse.


Burnouterkrankte fühlen sich gar nicht mehr, z.B. bei der Arbeit funktioniert alles mechanisch.

Eine Leere und Ohnmacht macht sich breit.


Dieser Zustand der Leere und Ohnmacht muss aber akzeptiert und bejaht werden. Akzeptanz dazu,

JA sagen, es ist so und jetzt - jetzt nehme ich mir die Zeit für mich!

Ich darf nämlich immer wieder zu mir kommen, egal wo, auch bei der Arbeit, ich darf frei sein und durchschnaufen, atmen, auf dem WC, im Gang, in der Pause, bei Gespächen, ich darf kurz innehalten und an mich denken. Bewusst da sein.

Und so kommt man dann zu sich selbst.


Akzeptiere den Zustand der Ohnmacht-

dann geh raus, geh in die Natur, lass Dich gehen, gönne Dir sanfte Bewegungen - sanften Sport, mach Meditation und entspanne Dich,

so kommst Du Stück für Stück wieder zurück zu Dir.

Zum Hier und Jetzt -

zum klaren Verstand und

niemand kann Dich aufhalten.



Beratung & Entspannungstechniken 


  •   Vorbeugung von stressbedingten Störungen und Burnout
  •   Vermittlung und Anleitung zur Selbsthilfe




Burnout -

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