WEGWEISER



hallo

 

        Ein Wegweiser zeigt zwar

verlässlich den richtigen Weg,

 Doch er kann keinen einzigen

Schritt tun

heb ab und flieg 

Tepperwein

 

 

 


Dezember 18

Fokusiert man sich auf sich selbst, ist man oft erstmal allein


Bei vielen Menschen ist es so, dass sie den Fokus auf das Außen richten: Auf Äußerlichkeiten wie einen hohen Abschluss zu erzielen, einen guten Beruf zu haben, viel Geld zu verdienen, ein tolles Auto zu haben, sowie weiter, dass man gut und jung aussieht, der Körper schlank ist und auch gut gekleidet ist- einfach dem Ideal? entspricht, der Norm also und auf keinem Fall auffällt, insgesamt also bei allem Tun immer gut abschneidet.

Sehr viele Leute sind genau so in dieser Richtung unterwegs. Für diese Menschen ist oben genanntes das Wichtigste. Sie sind der Meinung, dass man dazu auf der Erde ist um auf ganzer Linie erfolgreich zu sein um dann all diese Dinge auf der Liste abhaken zu können, was dann wiederum wohl letztendlich zufrieden und glücklich macht.

Es verhält sich jedoch desöfteren so, dass, wenn man seine Ziele erreicht hat, sich eben doch keine Erfüllung einstellt und so jagt dann ein Ziel das Nächste, man meint, dass man dann noch das oder das machen muss, um endgültig glücklich sein zu können.

z.b. habe ich erstmal einen Partner an meiner Seite, dann bin ich wunschlos glücklich oder habe ich erst mal Kinder, dann bin ich zufrieden, ein Haus, dann bin ich erfüllt, erst wenn ich so und so viel Geld habe, dann könnte ich dies oder jedes, also muss ich erstmal das Arbeiten oder das sowie auch, bin ich erstmal schlank, dann fängt für mich das Leben an...

Dies sind Täuschungen -> Illusionen.

Es folgt eine große Ernüchterung.


Es erfüllt nichts, was im Außen ist.


Man greift danach und doch ist die Zufriedenheit auf das Erreichte recht bald schon wieder aufgelöst und man jagt, wie gesagt dem Nächsten hinterher.

Die Realität sieht so aus, nachdem der Partner dann endlich da ist, denkt man nach Wochen schon darüber nach, wie kann man den schnell wieder loswerden, da er eben so gar nicht passt, hat man dann ein Baby und die schlaflosen Nächte erfahren ist die Illusion vom schönen harmonischen Leben dahin, und lebt man im eigenen Haus und übernimmt nun die Verantwortung für alle Reparaturen usw. trägt man Lasten auf seinen Schultern, die manchmal auch ganz niederdrücken.

Der Schein platzt sobald die Realität da ist und die Äußerlichkeiten können einen eben nicht auf Dauer glücklich machen.

Vorher jedoch hat man lange Zeit viele Gründe um sich zu rechtfertigen, dass man traurig und nicht zufrieden ist, da man eben noch nicht vollständig alles das hat, was man sich zur Erfüllung im Leben wünscht. Dann aber ...wenn mal wirklich alles erreicht hat, ist man aber glücklich, denn genau um das geht es schließlich in diesem Leben! Oder?


Nun verlassen manche Leute aber den MAINSTREAM und leben ihr Leben authentisch...


So mancher Mensch macht eine Erfahrung während  seines Daseins und lässt dann seinen Blick zu seinem Inneren wandern. Dieser Mensch beschäftigt sich mit sich selbst und fragt sich, was ihn glücklich macht, er fragt sich weiter,  warum er sich mitziehen und mitreißen lässt, vom Strom der Gesellschaft, ihm wird bewusst und er macht sich klar, dass er nicht mehr in diesem Strom mitschwimmen möchte.

Er fragt sich, was für ihn wichtig ist, er fragt sich immer mehr, ob die oben genannten Dinge wirklich so abzuarbeiten sind, er spürt, dass der Druck ihm nicht gut tut, dass er sich ständig mit anderen vergleicht, das Leben kommt ihm hohl vor, denn er hat andere Interessen, er spürt, dass er sein Leben so leben möchte, wie es aus ihm rausdrückt, der Mensch merkt, dass er nicht mehr in den Oberflächlichkeiten mitgerissen werden will. So verlässt er sozusagen die Strasse die viele gehen, die er auch jahrelang gegangen ist und springt in den Fluss und lässt sich im Idealfall, treiben.

Die Menschen, welche sich tiefer entwickeln möchten, wollen eine tiefe Wahrhaftigkeit und diese auch an erster Stelle erleben und nicht mehr Oberflächlichkeiten nacheifern.

Sie bemerken, dass etwas da ist, das raus will, etwas spüren, was wirklich erfüllt, das was trägt. Der Fokus auf etwas Neues gerichtet jagen sie den Äußerlichkeiten nicht mehr nach, entschlossen verlassen sie endgültig den Mainstream, vielleicht auch, nachdem sie ein Ereignis hatten oder eine Sinnkrise.

Und dann stellen sie fest, das der neue Weg erstmal ganz schön einsam macht.

In der Praxis erzählen mir Klienten, dass sie sobald sie zu dieser Erkenntnis gelangt sind und einen anderen neuen Weg eingeschlagen haben, der nicht der Norm entsprach, sie unschöne Erfahrungen machten mit anderen, dass sie nicht mehr anerkannt waren, häufig sogar belächelt wurden, nicht ernst genommen werden. So zogen sie sich mehr und mehr zurück, so dass sie sich auch einsam und unverstanden fühlten.

Es war bei einigen niemand da, den sie an ihrer Seite hatten, der sie verstand, dem sie sich mitteilen konnten, manche waren selbst über sich erschrocken und auch irritiert.

Fragt man sich nach dem tieferen Sinn, steht man oft erstmal alleine da. Will man sich mit den seinen ( Familie oder Freunden ) unterhalten über tiefgehende Fragen, merkt man, dass sich diese Mitmenschen gerade nicht mit solchen tiefschürfigen Denkern auseinandersetzen wollen. Das Gegenteil ist der Fall, sie wollen einen bekehren und tun es ab mit den Worten und Sätzen: Was denkst du nur für Sachen, höre doch auf solche Fragen zu denken oder zu stellen, sei doch normal, mach doch einfache Arbeit und gut ists...

Jedoch möchten diese Personen ( jung mittel alt ), welche sich mit tiefergehenden Fragen auseinandersetzen genau diese Art von Fragen beantwortet haben und sich darüber austauschen.

Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens steigen immer mehr Menschen aus den Oberflächlichkeiten und immer mehr Menschen wollen tiefer Streben und fokusieren einen Weg nach eigenen Facetten.


Menschen trauen sich zu fühlen,

sich richtig zu spüren

sich zu  erlauben und zu genehmigen,

sich zu akzeptieren,  so zu sein

  wie man jetzt gerade ist - richtig ist!


Doch der Mainstream möchte die Veränderung nicht wahrhaben und zieht oft an diesem hartnäckig,  der sich verändert, der die Dinge des Lebens tiefer betrachtet.

Familien und Freunde oder Arbeitskollegen wollen, dass die Person wieder so ist wie vorher,  daher ist es nicht leicht, auf dem Weg auch zu bleiben.

Menschen aus der nahen Umgebung wollen einen zurückhalten und keine Veränderung, sie teilen manchmal sogar mit, dass man sich zum Nachteil verändert hat, dass man wieder so wie früher sein soll, wie man einmal war.

Andere setzen einen unter Druck, in dem sie die Veränderung insgesamt negativ beleuchten und unterstellen, dass man sich für was besseres halte, dass man komisch geworden war und wollen ein schlechtes Gewissen verbreiten, dass einem wohl Freundschaften auch nicht so wichtig wären. Weiter bekunden sie, dass sie sich Sorgen um einen machen, da man so anders nun wäre.

Da ist es schon nicht so einfach bei sich zu bleiben und auf seinem neuen Weg zu bleiben.

Das Umfeld möchte nun einmal mit aller Kraft, dass man auf seinem alten Weg zurückkehrt.

Geht man dennoch beharrlich weiter und lässt diese Menschen zurück, geht man oft auch in die damit verbundene Einsamkeit. Man hat das Gefühl, dass niemand auf diesem Weg unterwegs zu sein scheint.

Vielleicht sind noch 1-2 Freunde vom alten Leben da, da man sich wirklich sehr mag und eng verbunden ist, jedoch können diese 1-2 Personen vermutlich mit dem neuen Weg auch nichts anfangen, eher ist man für deren Belange da.

Es ist leichter und einfacher mit der Norm  mitzuschwimmen, jedoch kann man es einfach nicht mehr, auch wenn man es wollte, ein tiefes Etwas ist stärker und der Wunsch nach Ruhe und Rückzug macht sich immer breiter, fortan möchte man seiner Bestimmung folgen.

Jedoch durch die Einsamkeit durch die man hindurch geht, gelangt man zu vielen Erkenntnissen; gewinnende Erkenntnisse die vorher durch den Lärm und durch die vielen Oberflächlichkeiten gar nicht wahrnehmbar gewesen wären.

Nun hat man den Fokus neu ausgerichtet

und sein eigener authenischer Weg entsteht.

Es kann passieren, dass man eine gewisse Trauer spürt verbunden mit Angst in dieser Zeit, ein Mensch als soziales Wesen steht ja gern mit anderen Menschen im Kontakt, sollte man wirklich niemand an seiner Seite haben, sollte man sich Hilfe und Unterstützung holen, der einen durch die Zeit hinweg begleitet.

Ansonsten ist ein Rückzug empfehlenswert, um Kraft zu sammeln und Klarheit zu gewinnen.

Auf diese Art und Weise verbindet man sich mit sich selbst, mit seinem Wesen und mit seiner Natur, auch mit der Natur ansich. Daraus spürt man, was einem selbst gut tut, man nimmt wahr, was sich gut für einen anfühlt und man findet heraus, was einen selbst glücklich macht.

Durch diesen Rückzug findet keine Ablenkung von anderen sowie anderem statt, man fokusiert sich auf sich selbst, um sich mit sich selbst zu verbinden und sich zu spüren.

Einen Raum zu schaffen um in Beziehung mit sich selbst zu gehen, in das Innere zur innenwohnende Liebe zu gelangen,  um die eigene Beziehung mit sich selbst zu heilen schafft eine innere Ruhe und Gelassenheit.

Auf diesem Wege kann alles wieder in Ordnung kommen. Man kann eine tiefe Fülle empfinden und außerdem schöne neue Kontakte zu anderen Menschen aufbauen.


Das Strahlen des Menschen tritt hervor und wird sichtbar, so bleibt dies dem Umfeld nicht verborgen.

Manche Menschen fühlen sich angezogen von dieser Wärme die man ausstrahlt, sodass man selbst wiederum diese Menschen dazu anregen kann ihre eigene Authentizität zu leben sowie

das eigenes Licht strahlen und leuchten zu lassen.


Je mehr Raum wir unserer inneren Entwicklung geben

und mit uns selbst in Beziehung gehen,

funktionieren auch Beziehungen zu anderen Menschen,

zu einem Partner / dem Gegenüber allgemein.


Fehlt die Beziehung und der Fokus auf sich selbst, wird eine gut funktionierende Partnerschaft schwierig harmonisch zu führen sein.

Ist man gefangen in den Oberflächlichkeiten wird man immer von anderen Menschen abhängig sein und deren Anerkennung im Außen suchen.

Man wird auf der Jagd nach dem pefekten Aussehen sein, nach dem erfolgreichen Beruf, nach viel Geld und Anerkennung.

Erfährt oder erfolgt von anderen Personen auf die eigene Taten oder die der Familienmitglieder  kein Lob oder irgendeine Form der Anerkennung, ist man trotz allem Erreichten unglücklich und unzufrieden.

Aus seiner eigenen Wahrhaftigkeit und aus seiner Bestimmung heraus zu leben, schafft Erfolg in allen Bereichen, denn es ist die Folge dessen.

Das Gefühl vom Zufrieden "sein" ist tief und es kommt aus der sprudelnden Quelle, es erlaubt, dass man alles machen und erreichen kann durch seine Authentizität sowie durch eigenes


Leuchten und Strahlen.




Fühlst Du Dich einsam auf Deinem neuen Weg,

wisse,

es ist völlig in Ordnung,

es ist nur eine Dauer;

Nutze diese Zeit des Rückzugs-

dann

 strahle und leuchte

 auch anderen Menschen

2 0 1 9 den Weg.








November 2018


Wenn nicht jetzt - wann dann

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Oktober 2018

 

i am what i am

Ich bin mir bewusst geworden:

Ich bin was ich bin, ich bin meine eigene spezielle Schöpfung, also komm' und wirf einen Blick auf mich, buhe mich aus oder spende mir Applaus.

Es ist meine Welt, auf die ich ein bisschen stolz sein möchte – meine Welt, und es ist kein Platz an dem ich mich verstecken muss. Das Leben ist keinen Pfifferling wert, ehe du nicht sagen kannst:

 „Ich bin was ich bin“.

Ich bin was ich bin, ich will kein Lob, ich will kein Mitleid – Ich schlage meine eigene Trommel, manche denken es ist Krach, ich denke es ist schön. Und was ist schon dabei, wenn ich jede Feder und jeden Schmuck liebe, warum nicht versuchen das Leben aus einem anderen Blickwinkel zu sehen? Dein Leben ist eine Täuschung, bis du rausschreien kannst:

„Ich bin was ich bin.“

Ich bin was ich bin und was ich bin braucht keine Entschuldigungen

Ich gebe meine eigenen Karten, manchmal die Asse, manchmal die Luschen. Es ist ein Leben und es gibt keine Umkehr und keine Anzahlung:

Ein Leben, also ist es an der Zeit deinen Schrank zu öffnen.

Das Leben ist nicht einen Pfifferling wert, ehe du sagen kannst:

„Ich bin was ich bin.“

Ich bin, ich bin nützlich, ich bin wahr. Ich bin jemand. Ich bin gut und neu.

Ja, Ich bin was ich bin!

I am what I am Gloria Gaynor

 

Wenn uns bewusst ist, wer wir selbst sind, stellen wir fest, dass letztendlich niemand anders wissen kann, was gut für einen selbst ist.

Was für den Einen gut ist, schadet dem Anderen. Akzeptieren wir es so, dass jeder ist wie er ist und das ist gut so.

Ich hol Sie genau da ab, wo Sie gerade stehen und ich helfe Ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Zeigen Sie sich - j e t z t - Ihr Neuanfang im Herbst

                                                     TRAU DICH und

                                    zeig was in DIR steckt und raus will

 

 

September 18

Sorgen


lebe im Hier und Jetzt- das sagt sich so leicht- um uns ganz im Jetzt aufzuhalten müssen wir uns bewusst sein, dass wenn wir uns ständig Sorgen machen, wir immerzu in der Zukunft sind und eben nicht im Hier und Jetzt. 
Durch das sich Sorgen machen gehen unsere Gedanken in die Ferne, also was vor uns liegt. Schwer können wir also erkennen was jetzt gerade ist und was im Hier zu tun ist.  
Doch wie geht das den Moment wahrzunehmen?
Halten Sie einmal inne und konzentrieren sich auf Ihren Atem, atmen Sie einfach nur weich und sanft und richten Ihre gesamte Aufmerksamkeit z.B. zu Ihren Schultern, lassen Sie diese nun bewusst locker und fallen und schon spüren Sie wie Spannung von Ihren Schultern abfällt.
Atmen Sie weiter sanft und gehen mit Ihrer Konzentration zu Ihren Füßen, nehmen Sie den Boden unter Ihren Füßen wahr, bleiben Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit bei Ihren Füßen ein Weilchen...
Machen Sie regelmäßig Wahrnehmungsübungen wie Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training oder Meditation so lässt Ihr Denker in Ihnen die Zukunftsängste und somit auch die Anspannung in Ihrem Körper los.
Sie können Ihr Herz und Ihren Körper von der Last Ihrer Sorgen befreien und ganz im Hier und Jetzt leben. 


 

August 18

Total

versuche bei allem was Du tust, total in der Gegenwart zu sein. Schalte einmal Deine Gedanken ab -

sei total bei dem was Du im Jetzt gerade erledigst, sei total aufmerksam, da,  wo Du jetzt gerade sitzt oder stehst vielleicht auch gehst.

Je mehr zu diesen Zustand erreichen möchtest, wird es Dir dann immer leichter fallen ganz bei Dir zu sein, bewusst bei Dir zu sein.

Dann wird es Dir auffallen, wenn Du einmal nicht im Jetzt bist, sondern abrutscht mit Deinen Gedanken

  • in die Vergangenheit oder

  • schon weit in die Zukunft blickst

  • Du vor Dich hinbrütest, am Nachdenken bist, Dir Sorgen über Deine Zukunft machst oder über andere Menschen listige Gedanken hast

 

Du kennst die Situationen, die Deine ganze Aufmerksamkeit benötigen,  in denen Du ganz bei Dir sein musst und Dich zu 100% auf eine Sache konzentrieren musst; in solch einer Situation kannst Du es Dir nicht leisten, unkonzentriert zu sein, Du schenkst dieser Situation Deine ganze Aufmerksamkeit. Du bist mittendrin und

Du kannst gar nicht abschweifen, auch nicht nur eine Sekunde.

 

 

Der Zustand der Totalität

Oft meinen wir vieles gleichzeitig tun zu müssen, leider verzettelt man sich des Öfteren dabei. Man erledigt da ein bisschen und dann fängt man was anderes, anstatt sich auf eine Sache ganz zu konzentrieren und diese dann auch zu erledigen.

Manchmal müssen wir auch Dinge tun die uns langweilen oder die uns unangenehm sind zu tun, daher lenken wir uns gerne ab, machen was anderes nebenher oder unsere Gedanken schweifen einfach ab.

Gehen wir aber genau auf das ein was jetzt im Moment ist

auf das was wir gerade  tun,

sind wir im Hier und Jetzt.


Wenn wir die Situation im Jetzt bejahen und im Bewusstsein sind, bekommen wir viel Energie und Vitalität, weil wir uns nicht mit Sachen und Dingen beschäftigen, die schon waren und sowieso nicht mehr zu ändern sind oder die noch vor uns liegen, deren Ausgang wir aber auch noch nicht wissen können.

Bei jedem Schritt bewusst mit dem Leben gehen -

bei allem was wir tun mit Aufmerksamkeit und Energie 

gesund und munter jedes Ziel erreichen.

 

 

Juli 2018

Mit dem Erfolg, da ist es so....

wir können nicht immer auf einer Welle oben reiten, weil wir wissen ja, je höher die Welle umso tiefer das Tal.

 

Alle wollen wir erfolgreich sein und ständig auf der Welle reiten, doch sollten wir beides ausgewogen halten, einerseits auf der Welle zu sein und andererseits auch im Tal zu bestehn um dauerhaft durchhalten zu können.

Wir sollten beides genießen können-  auf der Welle oben zu sein und unten im tiefen Tal ohne Sorgen und Angst zu verweilen, immer abwechselnd so wie es kommt.

Es ist nicht möglich immer auf der Welle ganz oben zu sein, das sollten wir verstehen, einsehen und hinnehmen. Im Leben gibt es immer beides - oben und unten, hoch und tief, glücklich und traurig, hell und dunkel.

Das wird immer so sein, deshalb akzeptieren wir es besser, dass nach jedem Regen Sonnenschein kommt und nach jedem Hoch ein Tief. Sind wir jedoch auch stabil geworden uns im Unten halten zu können, werden wir immer länger und höher auf der Welle verweilen können.

Also bleiben wir entspannt.

Solange die hohe Welle ist bleiben wir auf dieser wie sie ist und wenn sie bricht und wir ins Tal stürzen, dann fragen wir uns gelassen was wir tun können.

 

Wir können im Tal eine Auszeit nehmen, Kräfte sammeln, reflektieren, sehen was verbessert werden kann um das nächste Mal noch länger auf der Welle zu reiten. Erkennen wir dann was zu tun ist, gehen wir mutig die Schritte zum Handeln.

Auch können wir uns regenerieren solange wir im Tal sind, Ruhe tanken, ausharren, erholen, nachdenken, uns so wieder vorbereiten auf den neuen Wellenritt.

Oder wir sammeln unsere Energie, um wieder auf der Welle oben kraftvoller denn je reiten zu können.

Doch wie anstrengend wäre es immer 100% zu geben. Wir würden es als nichts Besonderes mehr sehen, wenn wir dann oben sind. 

Immer nur oben auf der Welle zu sein, sich mit aller Kraft so lange oben zu halten bis die Kräfte nachlassen - denn das würde geschehen - würden wir kraftlos ins Tal zurückgeworfen werden oder gar untergehen.

Manche wären sogar bereit  endlich von der Welle runtergehen zu können, je nachdem wie anstrengend der Wellenritt war, müsste eine lange Erholungsphase eingeplant werden.

 

Herausforderungen, die Teil des Lebens sind, sollten wir bejahend annehmen und akzeptieren.

Manchmal zeigt sich erst im Tal, dass man oben auf der Welle eine falsche Haltung hatte, man es hätte anders machen können, eine andere Taktik hätte anwenden können um noch etwas länger auf der Welle zu reiten.

Dies erkennt man, wenn man im Tal zur Ruhe gezwungen und zurückgeworfen wurde, wenn man reflektiert und seine Techniken verbessern möchte.

Man kann sich immer fragen was man hätte besser machen können oder was man versäumt hat,  jedoch sollte man das  Jetzt betrachten und sich an den Dingen erfreuen für die man dankbar ist und für die man brennt sich einzusetzen. Den Blick darauf fokussieren, dass man es wagt immer wieder aufs Neue.

 

                        Alles hat einen Anfang und ein Ende.


Unser gegenwärtiges Glück können wir total auszukosten und das was danach kommt ohne Bedauern annehmen.

Das ist ein spannender Weg.

Leben bedeutet Veränderung-

alles geht vorbei , egal wo wir heut stehen - es geht vorbei !

 

 

Juni 18

Teilnahme ist-

beobachten wir einmal wie dunkel die Nacht ist und wie hell die Sterne funkeln.

Beobachten wir die Natur, woher unser Farbenkatalog kommt, die Natur bietet so viel Vorlagen. Vielfältig und vielschichtig.

Viele Menschen nehmen nicht wahr was um sie herum in der Natur geschieht. Sie sehen nicht dass der Nebel weicht, wenn die Sonne hinter den Wolken hervorkommt. Nehmen nicht wahr wie die Wolken die prachtvoll durch den blauen Himmel ziehen. Wolken die Sonnenstrahlen durchlassen, den Sonnenuntergang begleiten oder teils Regengüsse ablassen,  der Rasen der nach langer Trockenheit Risse hat und geduldig auf den Regen wartet, sodass er sich erholen kann.

Wir verhalten uns manchmal als wären wir blind, obwohl uns so viel von unserer Erde geboten wird.

Warum sehen wir nicht genauer hin, es gibt unendliche Unterschiedlichkeiten in der Naturvielfalt zu sehen.

Häufig blicken wir nicht darauf und erkennen das nicht.

Es ist für uns einfach selbstverständlich da und vorhanden und manchmal dann, da stellt mancher dann doch erschrocken fest und fragt sich: Wie lang wird sich die Welt noch drehen. 

Sind wir Menschen im Bewusstsein, dann fragen wir uns weiter:  Wie lang können wir Menschen  noch auf dieser Erde gehen? Werden nachkommenden Generationen noch das Alles sehen?

 

Gerümpel in unserem Leben lässt uns nichts sehen. Wir Menschen sind abgelenkt von dem was tatsächlich ist, wir sind so sehr auf unseren eigenen Ballast konzentriert, den wir täglich mit uns herumschleppen.

Bei manchen Menschen ist die Last sehr groß, doch sie sind vertraut mit ihren Sorgen; wehren würden sie sich, wenn man ihnen helfen wollte gründlich in ihrem Leben aufzuräumen.

Sie wollen sich aus dem Unglück nicht herausziehen lassen, denn die Gewohnheit und seien es Sorgen, geben ihnen Stabilität und Halt im Leben.

 

Zu meinen Kindern habe ich immer gesagt, nehmt wahr was um Euch herum geschieht, schaut nicht nur von außen zu, sondern nehmt am Leben teil. Achtet auf Details und holt Euch von der Natur Inspiration.

 

Nehmen wir intensiv an unserem Leben teil

 

                                    bewusstes  Wahrnehmen

 

und spüren wir wie es sich anfühlt

das Aufstehen - auch das Zähne putzen

wie fühlt es sich an barfüßig übers Gras zu gehen,

zuzuschauen wie die Wolken ziehen, den Sternenhimmel sehen und das Bächlein oder den Fluss zu beobachten, wie er sich den Weg zum offenen Meer bahnt und nicht aufhalten lässt

Bewusst zu starten in den Morgen

teilnahmsvoll in den Tag

voll da sein.

- JA - hier bin ich ! Ich bin neugierig auf diesen Tag.

  

 

März 18

Wenn Dir etwas zu viel ist oder wird und Du meinst Du kannst die Last nicht tragen, die Dir unter Umständen schwer auf den Schultern lastet,

frage Dich, wer Dir diese Last auferlegt oder aufgebürdet hat! 

Sollten  andere Menschen uns  Lasten auferlegt haben, erschöpft uns dies zusehend. Andere die meinen uns vorgeben zu müssen was wir zu tun haben.

Jedoch lasten wir uns auch selbst sehr viel auf unsere Schultern.

Rücken- und Nackenschmerzen sind z.B. Auslöser in körperlicher Hinsicht. 

Man kann das mit  einem erschöpften Menschen vergleichen, der mit hängenden Schultern und schwerem Rucksack bepackt bei sonnigem heißem Wetter  einen steilen Berg mühsam hinauf geht. Sein innerer Antreiber fordert ihn ständig auf was zu tun.

Diese Menschen hören ständig den inneren Antreiber der anspornt:

"Schneller, weiter, streng Dich an, noch mehr geht, hol alles aus Dir raus,  Du musst besser werden, erledige das noch, das passt auch noch in den Tag" 

Oft quälen sie sich den steilen Berg mühsam hinauf, sind dermaßen erschöpft, erlauben sich aber nicht zu ruhen, da sie ihrem inneren Antreiber gerecht werden wollen, rasten sie erst, wenn a ) der Körper streikt, oder b) alle Arbeiten verrichtet sind.

Man kann mit seiner vorhandenen ausreichenden Kraft an seine Belastungsgrenze gehen, jedoch muss man mit der gleichen Intensität sich auch das Gegenteil geben, eine komplette Auszeit nehmen und dann in die Ruhe zu gehen, z.B. in die Meditation.

Selten schafft man sich aber diesen genannten Ausgleich.

Erkennen sollte  muss auch, dass  man oft sein eigener Antreiber ist und diesen kann man einfach auch mal in die Wüste schicken.

Andere wissen aber auch, dass wenn sie  ihren inneren Antreiber in die Wüste schicken würden, trete an dessen Stelle der Dr. Zweifler  oder der  Sichsorgenmacher und was die ans Tageslicht bringen würden, nein, das wollte man sicher nicht fühlen...

Vom Antreiber sich beschäftigen zu lassen bringt ein Lob des Umfeldes und die Anerkennung. Vielleicht aber auch einen Denkzettel des Körpers, der zur Ruhe zwingt.

Wir leben in einer Gesellschaft in der das TUN und DENKEN vorrangig anerkennt wird und nicht das Fühlen.

Zum Glück ändert sich das gerade und viele Menschen bereits erkennen, dass in einer Balancehaltung der 3  Bereiche

                                    DENKEN Fühlen HANDELN 

in Zufriedenheit alles erreichen werden kann. 

 

                 

Ständig nur im Tun zu sein, schafft Ablenkung und man muss sich nicht um sein Seelenleben kümmern. Im ständigen Tun und Handeln kann man  das Gefühl und das Fühlen ignorieren.

An die Öberfläche kommen solche verborgenen und unterdrückten Gefühle auch  im späteren Alter, wenn man nicht mehr soviel Tun kann.

Die Seele hat endlich Platz und drängt mit den angestauten Gefühlen satt nach oben... das schlechte Gewissen meldet sich,  unterdrückte angestaute Gefühlen wie Angst, Wut, Eifersucht, Neid, Trauer etc. zeigen sich massiv.

 

 

Was hindert eigentlich noch daran, dass wir unserem inneren Antreiber einfach  nicht mehr zuhören?

Wir können ihn einfach abschütteln, ihn ignorieren oder am besten ihn in einen virtuellen Raum einsperren, Türe zuschließen und da bleibt er! 

 

Man hat genug damit zu tun seinen eigenen Weg selbstbestimmt  zu gehen, seine  Ziele und Träume zu verfolgen und sich zu erfüllen.

Dazu wird man seine  ganze innenwohnende Kraft benötigen. Setzen wir die Energie richtig ein können wir Denken Fühlen und dann Handeln

Die Energie in uns werden wir zur Verfügung haben, wenn wir uns  davon befreien ständig die Erwartungen der Anderen zu erfüllen, die man vielleicht auch für den eigenen Anspruch an sich hält. Überlegen und überprüfen wir deshalb genau,  ob es belastet.

Durchschauen wir, was andere Menschen uns aufgebührt haben, dann können wir es loslassen.

Wenn wir erkennen, dass wir für unser Leben selbst verantwortlich sind, können wir eigenständig Entscheidungen treffen, so wird manches leichter, wir können uns f r e i fühlen.

Jeder bestimmt für sich selbst, wie viel Last / Ballast er - tragen möchte oder was er nicht annehmen will.

 

Erkenne, dass Du so bist, wie Du bist - vielleicht bist Du momentan nicht echt - erkenne ob und wie Du von anderen manipuliert oder gezüchtest wurdest.

Schau es Dir genau an -

wer Du wirklich bist und was in Dir ist und raus möchte

 

Februar 18

.....Was Du heute kannst besorgen - verschiebe nicht auf morgen ....

Eigentlich ist es unsinnig Entscheidungen aufzuschieben, da man sich dann ja am nächsten Tage  entscheiden muss. Warum also nicht sofort?

Oder ist man morgen klüger als heute? Vielleicht glaubt man, morgen ist man fitter und lebendiger als heute? Vielleicht auch frischer als heute oder gar jünger? - Nein , man ist nur wieder einen Tag älter.

Morgen wird man wieder ein wenig erfahrender sein, vielleicht auch schlauer oder gerissener, kann sein, aber morgen wird man dem Tod auch näher sein, man schwankt und hat vielleicht auch Angst. Man weiß ja nicht was auf einen zukommt. Hat man morgen überhaupt noch Zeit sich zu entscheiden? Oder wird einem die Entscheidung abgenommen, das Tun gar nicht mehr möglich sein?


Entscheide Dich jetzt , wenn Du Dich entscheiden musst.

Schiebe es nicht ständig auf den nächsten Tag.

Es ist so als lebst Du hinter dem Fenster und Du siehst nur hinaus, obwohl Du gerne da draußen mit dabei wärst. Du denkst Dir vielleicht morgen da geh ich raus, da mach ich das...


Wenn Du Dich entscheidest, fühlst Du Dich frei, Du fühlst Dich angekommen in Dir.

Du bist der Entscheider Deines Lebens.

Das was in Dir steckt will raus und gelebt werden.

Halte die schwankenden zögerlichen Gedanken, die Dich hindern, an. Du wirst die Erleichterung sofort spüren.

In Zukunft wirst Du dann nicht mehr zögern Dich zu entscheiden, weil es sich gut anfühlt.

Es macht sogar richtig frei die Dinge zu entscheiden und dann zu erledigen. 

Auf der "to do" - Liste fett durchzustreichen, nachdem eine Erledigung stattgefunden hat, 

spüre die Erleichterung und vor allem, wie gut das tut.

 

Januar 18

No Mind 


Unser ständiges Denken hält uns gefangen und unser ständiges Denken betäubt uns auch. Wir können nicht in Bewegung kommen, zu groß ist die  Last der Vergangenheit und auch unter der Last unserer Zukunftserwartungen leben wir vor uns hin und zwar auf Sparflamme.

Wir können so unser Feuer das in uns brennt, unsere Energie nicht ausleben.

Unser Feuer brennt dann in uns ganz klein und schwach. Es ist nur noch ein Flämmchen, bei vielen Menschen unter uns.

 

 

 

Warum lassen wir jedoch die Gedanken nicht einfach los,  schütteln und waschen unseren Staub und Schutt der Vergangenheit von unseren Körper.  Erst dann kann unsere kleine  Flamme immer größer und größer werden,

die Flamme wird ohne grauen Rauch sein, sondern rein - klar - lebendig -frisch.

Unser ganzes Leben kann zur Flamme werden, energievoll können wir alles schaffen, dann sind wir da - im Hier und Jetzt.

Nimm die Realität wahr, akzeptiere Deine Realität wie sie ist und lass Deine Flamme brennen, denn sie leuchtet Dir den Weg.

 

"Höre auf Dich und in Dich hinein"

Wir leben in Zeiten, in denen bei vielen Menschen besonders der Verstand das Handeln, das TUN bestimmt. Wichtiger wäre, auf seine innere Stimme, das Gefühl zu hören bzw. zu achten.

Drum  - frage Dich in verschiedenen Situationen :      

            

  Fühlt es sich jetzt gerade gut an,

was ich tue ,

fühlt es sich richtig an ?

 

Oder spürst Du etwa einen Druck in Dir,  einen Widerstand, irgendeine unangenehme Wahrnehmung in Deinem Körper oder irgendein sonstiges Signal, sodass sich das Ereignis, diese jetzige Situation für Dich einfach nicht richtig oder gut anfühlt?

Ich lasse mich leiten von meinem Gefühl und mache mich frei mich  nur von meinem Verstand lenken zu lassen, denn meine Gedanken können mich verwirren und mir im Wege stehen,  Gedanken sind oft nicht wahr und tatsächlich so. Aufgrund oft unwahren Gedanken treffen wir falsche Entscheidungen und gehen Irrwege.

Schalte Deine Gedanken einmal ab und horche in Dich hinein.


Was sagt das Gefühl, fühlt es sich gut an wie es gerade ist? Was spürst Du?

Dann wage, sei mutig entscheide im Jetzt.

Schalte den Denker in Dir bewusst ab und geh einmal die Richtung und die Wege die das Gefühl in Dir vorgibt. Lass Dich von Deinen guten positiven Gefühlen leiten.


Besonders Männer neigen dazu nicht zu weinen, sie spielen den tapferen Mann, sind hart und drücken Schmerzen weg, physische oder psychische Schmerzen - das was weh tut. Aber auch von Frauen kannt man das.

Wenn man einmal sehr verletzt worden ist,  als Kind -  hat man - um zu überleben, den Schmerz einfach weggedrückt und je nach dem immer mehr aufgehört zu fühlen. Manche haben für sich und auch für Andere daher  wenig Mitgefühl entwickelt.

Dieser Schmerz sitzt tief, er ist weit weg in einer geschlossenen Schublade, man möchte sich nicht mehr daran erinnern, die Erinnerung nicht mehr hervorholen, sie ignorieren oder man versteckt den Schmerz oder die Scham, den Ärger, die Ungerechtigkeit etc. 

und sollte jemand auf die Spur kommen den Schmerz vermuten oder erkennen, so wird dieser aufs Äusserste verleugnet, vor Anderen und vor einem selbst.

Noch tiefer wird der Schmerz vergraben, aber der Schmerz, die Verletzung bleibt und ist da, im Herzen.

Er strahlt aus und bricht vielleicht aus einem Anlass oder erst im späten Lebensalter- unkontrolliert aus einem heraus.

Schon ein kleiner Sprung im Eis würde den Schmerz an die Oberfläche bringen und das Leben erschüttern, das weiss man und hält bewusst seinen Schmerz im Eis eingeschlossen.


Die Nachwehen sind,

dass man innen starr und kalt wird.

Schwer mit anderen Menschen mitfühlen kann

Den Schlüssel dazu hat man in der Hand und selbst herumdrehen kann man ihn auch.

Den Schmerz kann man aufschliessen, so kann er raus an die Oberfläche, dann kann man seinen Tränen freien Lauf lassen und somit den Schmerz spüren, den man lange schon mit und in sich trägt,

die Tränen und die Auseinandersetzung mit dem Schmerz und 


das Fühlen des Schmerzes hat die Kraft den Eisberg

 zum Schmelzen zu bringen.


Dazu gehört Mut, ja, doch stellt man sich der Situation und akzeptiert, dass es Verletzungen gab werden die gespürten Emotionen schliesslich helfen mit sich selbst sanft und liebevoll umzugehen und sie heilen schließlich die Wunden.

Die Vergangenheit kann endlich Vergangenheit sein und das Jetzt wird leicht und befreit gelebt.

 

 

 

                                       WEGWEISER 2017